Gala-Dinner auf einem Flusskreuzfahrtschiff – ein kulinarisches Highlight unserer Reise
Heute nehme ich euch mit zu einem Abend, der für viele das heimliche Highlight einer Flusskreuzfahrt ist: das Gala-Dinner. Während unserer Reise im Sommer 2025 auf der MS Thurgau Saxonia hat sich der Speisesaal für einen Abend in einen richtig festlichen Rahmen verwandelt – mit Mehrgang-Menü, extra herausgeputzten Gästen und im Anschluss Musik zum Tanzen im Salon.
Erstmal: Was zieht man an?!
Das war ehrlich gesagt unsere größte Sorge im Vorfeld. 😅 Ein „Gala-Dinner" – da denkt man erstmal an Smoking und Abendkleid. Als vermutlich jüngste Gäste an Bord wussten wir nicht so richtig, was uns erwartet. Vermutet hatten wir es schon, aber sicher waren wir nicht.
Spoiler: Smoking braucht hier niemand. Noah und ich haben uns für Hemd und schöne Hose entschieden und sind damit absolut nicht aufgefallen.

Aber man hat schon gemerkt: Alle haben sich rausgebrezelt. Überall Kleider, Sakkos, Anzüge, schicke Hemden. Der Abend wurde wirklich richtig zelebriert, und das war echt schön.
Mein Tipp: Keine Panik. Hemd oder Bluse und eine ordentliche Hose reichen völlig. Aber im Hoodie sollte man hier besser nicht aufkreuzen. 😉
Der Speisesaal in festlicher Stimmung
Der Speisesaal war für den Abend nochmal schöner hergerichtet als an den anderen Tagen. Hat schon was, wenn man da reinkommt und merkt: Heute ist was Besonderes. 😊

Das Menü: Sechs Gänge, die sich lohnen
Ganz ehrlich: Das Essen an Bord war schon in den Tagen vorher echt stark. Die Küche der Saxonia hat uns fast jeden Abend positiv überrascht. Beim Gala-Dinner hat das Team dann aber nochmal eine Schippe draufgelegt und ein wirklich leckeres Mehrgang-Menü serviert.

Vorspeise und Suppe: Lachs-Spinat-Rolle sowie Steinpilzessenz
Die Lachs-Spinat-Rolle hat gut ausgesehen und frisch geschmeckt. Die Steinpilzsuppe war klar, aromatisch und genau richtig – nicht zu schwer für den Anfang.


Warme Vorspeise: Gebratene Dorade
Die gebratene Dorade mit Fenchel-Orangensalat und Pesto war für uns eines der Highlights des Abends. Die Kombination aus dem zarten Fisch, der Frische des Fenchel-Orangensalats und dem aromatischen Pesto war einfach perfekt abgestimmt. Noah und ich mögen Fisch und Pesto ohnehin sehr.

Intermezzo: Aperol-Sorbet
Genau das, was man zwischen den Gängen braucht: ein Sorbet aus Eisorange mit Aperol. Frisch, leicht bitter, schön eiskalt. Ein kleiner Gang, aber einer, der uns beide abgeholt hat - auch, wenn ich ansonsten kein Aperol-Fan bin.

Hauptgang: Vegetarische Alternative statt Black Angus
Auf der Karte stand als Hauptgang Black Angus Rinderrückenstück mit Sauce Béarnaise, Romanesco und Rosmarinpolenta. Da wir als Pescetarier kein Fleisch essen, hat die Küche für uns einen vegetarischen Teller zusammengestellt – und genau das ist übrigens ein Punkt, der uns an Bord von Anfang an positiv aufgefallen ist: Auf Wünsche wird hier zuverlässig und unkompliziert eingegangen, ohne dass man sich rechtfertigen muss. Wir bekamen also eine leckere alternative serviert: Gebratenes Gemüse mit Romanesco, Polenta und Pesto.

Dessert: Gala-Trilogie
Zum Abschluss gab es eine Dessert-Trilogie: Mokka-Schokoladen-Mousse mit Rum-Rosinen-Brownie und Pfirsich-Coulis. Wer ein anderes Dessert wollte, konnte zwischen einer internationalen Käseplatte oder einer leichten Fruchtplatte mit Saisonfrüchten wählen.

Die Crew läuft zu Hochform auf
Was uns den ganzen Abend über aufgefallen ist: Die Crew hat sich wirklich ins Zeug gelegt. Das Service-Team war ohnehin die ganze Reise über aufmerksam und super freundlich, aber am Gala-Abend hat man gemerkt, dass hier noch eine Extra-Meile drin ist. Auf so einem kleinen Boutique-Schiff mit maximal 84 Gästen kennt man sich inzwischen sowieso, und das macht den Abend nochmal persönlicher.
Nach dem Dinner: Musik im Salon
Nach dem Dessert ging es, wie fast jeden Abend, in den Salon. Unser Pianist Kalman hat gespielt – diesmal aber mit richtigem Gala-Publikum und als offizieller Programmpunkt „Musik zum Tanzen und Träumen". Wir haben uns einen Platz gesucht, die Musik genossen und den Abend bewusst bei heißer Schokolade langsam ausklingen lassen.
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Unser Fazit zum Gala Dinner
Auch wenn das Essen in den Tagen zuvor schon richtig gut war, war das Gala-Dinner nochmal ein echtes Highlight zum Ende unserer Reise. Nicht nur, weil die Küche an diesem Abend wirklich alles gegeben hat, sondern weil dieser Abend eine besondere Stimmung hatte, die man sonst so an Bord nicht findet.
Für alle, die – wie wir – auf einer Flusskreuzfahrt eher auf der jüngeren Seite unterwegs sind oder ein lockeres Ambiente bevorzugen: Keine Sorge. Ja, es wird sich ein Stück weit schicker gemacht. Aber niemand erwartet euch in Smoking oder Ballkleid. Wer sich ein bisschen Mühe gibt und die Stimmung mitnimmt, bekommt einen Abend, über den man auch am nächsten Tag noch redet – und ein Menü, an das wir uns sicher noch lange erinnern werden.
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