Altstadtrundgang in Mainz mit Thurgau Travel im Check

Altstadtrundgang in Mainz mit Thurgau Travel im Check

Nachdem wir euch im letzten Beitrag mit nach Heidelberg genommen haben, biegen wir mit der Thurgau Saxonia so langsam auf die Zielgerade unserer Reise ein. Heute stand der vorletzte begleitete Ausflug an. Ziel der Etappe: Mainz.

Thurgau Travel hat uns zu dieser Reise eingeladen und uns direkt das Ausflugspaket mit spendiert. Das ist ein Punkt, den wir euch echt ans Herz legen können: Während man bei Hochsee-Kreuzfahrten für Landausflüge oft tief in die Tasche greifen muss, sind die Pakete hier preislich echt fair und gut durchgeplant. Fast jeden Tag war bei uns ein Ausflug inklusive.

Früher Start in Mainz

Bereits in der Nacht hatten wir in Mainz angelegt, beste Voraussetzungen also, um direkt morgens starten zu können. Zwischen 7 und 9 Uhr gab es Frühstück vom Buffet, sodass wir entspannt und gut gestärkt um 8:45 Uhr zum Treffpunkt gehen konnten.

Der offizielle Plan für den Morgen:

„Altstadtrundgang Mainz“: Inklusive im Paket. Treffpunkt 5 Minuten vor Start vor dem Schiff. Wichtig: Audio-Guide und Kopfhörer nicht vergessen!

Der Zeitrahmen war mit zwei Stunden (08:45 bis 10:45 Uhr) recht knackig angesetzt, da um 10:45 Uhr auch bereits „Alle man an Bord“ auf dem Plan stand.

Ein großer Vorteil bei den Reederei-eigenen Ausflügen: Das Schiff wartet garantiert, falls es mal länger dauert. Und auch in Mainz haben wir mal wieder super zentral angelegt, ein Transfer brauchte es hier nicht. Der Guide wartete bereits direkt vor dem Schiff.

Unser Ausflug in Mainz

Ehrlich gesagt: Bei Mainz hatte ich anfangs nicht mit großen Überraschungen gerechnet. Aber dann traf uns unser Stadtführer, und von da an war klar – der Ton für den Tag war gesetzt. Der Guide war schlicht fantastisch. Extrem sympathisch, ständig mit einem passenden Witz auf Lager, und – das machte den großen Unterschied – er lebt hier nicht nur, sondern unterrichtet auch an einem Lehrstuhl. Das merkt man sofort. Die Expertise war einfach unglaublich. Er erzählte von den verschiedenen Bauepochen, erklärte die mittelalterliche Geschichte der Stadt und wusste auf praktisch jede Frage eine gute Antwort. Wir sind in einem angenehmen Tempo durch die Altstadt spaziert und konnten so tolle Eindrücke sammeln:

Der Mainzer Dom mit seiner imposanten romanischen Architektur war natürlich ein zentraler Punkt – ein beeindruckendes Bauwerk, das wirklich zeigt, wie bedeutsam Mainz damals war. Die malerischen Plätze wie der Kirschgarten mit seinen schmucken Häusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert sind genau das, was man sich unter „typisch Mainz" vorstellt.

Was mich persönlich noch mehr beeindruckt hat: trotz der ganzen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg haben die Mainzer es geschafft, ihre Altstadt wieder zum Leben zu erwecken. Das merkt man überall – alte Fachwerkhäuser, enge Straßen mit Geschichte, dazwischen aber auch modernes Leben.

Besonders hängen geblieben sind die Erzählungen über die römische Vergangenheit der Stadt und natürlich Johannes Gutenberg. Der Rundgang endete auf dem Wochenmarkt. Unser Guide hatte noch ein paar super Tipps für regionale Snacks und kulinarische Kleinigkeiten parat, aber leider mussten wir dann schon zügig zurück zum Schiff. Für die „Meenzer“ Spezialitäten blieb leider keine Zeit mehr.

Weitere Highlights des Tages

Kaum zurück an Bord, stand für uns um 11:00 Uhr ein besonderer Termin an: Die Steuerhausbesichtigung. Man konnte sich am Vortag dafür eintragen und wir haben uns einen der Plätze gesichert. Es war extrem spannend zu sehen, wie die Saxonia durch die Flussabschnitte manövriert wird. Dazu schreiben wir euch aber noch einen komplett eigenen Artikel, das würde hier den Rahmen sprengen.

Den Rest des Mittags haben wir auf dem Sonnendeck verbracht. Wir haben das Mittagessen heute mal ausfallen lassen, weil wir vom Frühstück noch pappsatt waren und uns den Hunger für das Abendessen aufheben wollten.

Außerdem wollten wir nichts verpassen: Die Fahrt durch das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal stand an. 64 Kilometer pure Rheinromantik. Die Landschaft hier ist wirklich beeindruckend: steile Felswände, dichte Wälder, dazwischen immer wieder Burgen und Burgruinen, die über Jahrhunderte die Handelswege gesichert haben.

Unsere Kreuzfahrtleitung Beate hat die Vorbeifahrt an den unzähligen Burgen und Schlössern kommentiert. Ein echtes Highlight war die Durchfahrt an der Loreley. Passend dazu gab sogar eine kleine Gesangseinlage – kann man als kitschig empfinden, gehört bei so einer Flussreise aber irgendwie auch dazu und schafft eine einmalige Atmosphäre.

Einfahrt in Koblenz am Deutschen Eck

Gegen 15:30 Uhr erreichten wir schließlich Koblenz. Die Einfahrt am Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, ist vom Wasser aus wirklich spektakulär. Diese Landzunge mit dem monumentalen Reiterdenkmal von Kaiser Wilhelm I. ist das Wahrzeichen von Koblenz und seit 2002 auch UNESCO-Welterbe.

Kleiner Tipp für die Camping-Fans unter euch: Direkt am Deutschen Eck gibt es einen Knaus Campingpark. Wer also gerne campt und Schiffe liebt, kann dort den ganzen Tag die vorbeiziehenden Flusskreuzfahrer beobachten.

Ein Wochenende im Knaus Campingpark Koblenz/Rhein-Mosel
Wir haben ein Wochenende im Knaus Campingpark Koblenz/Rhein-Mosel direkt am Deutschen Eck verbracht – und wir nehmen euch mit auf diesen Platz! 😊 Das ist kein gesponserter Beitrag: Wir haben den Aufenthalt selbst bezahlt und teilen hier unsere Eindrücke – die guten wie die nicht so guten. Anreise und erster Eindruck: Herzlich,

Später waren wir auch einmal mit dem Wohnwagen in Koblenz weil es uns hier so gut gefallen hat, in unserem Blog neucamer.de berichten wir über das Wochenende am Deutschen Eck.

In Koblenz hätten wir einen geführten Rundgang zum Thema „Diebe, Gauner und Halunken“ buchen können (dieser wäre für Paket-Gäste kostenpflichtig gewesen). Da wir bis dahin aber noch nie in Koblenz waren und die Stadt vom Schiff aus so einladend aussah, haben wir uns dazu entschieden, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Was wir dabei erlebt haben, lest ihr dann im nächsten Beitrag!

Unser Fazit Mainz

Mainz hat uns positiv überrascht, was vor allem an der Qualität des Guides lag. Die anschließende Fahrt durch das Mittelrheintal war landschaftlich das bisherige Highlight der Reise. Es lohnt sich definitiv, bei diesen Etappen auf dem Sonnendeck zu verweilen.

Was diesen Tag abgerundet hat: Die Qualität des Thurgau-Ausflugspakets. Man merkt einfach, dass alles gut durchdacht ist. Die Gruppen bleiben überschaubar, die Organisation klappt, und die Guides sind nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. Im Vergleich zu den oftmals deutlich teureren Ausflügen bei großen Hochsee-Reedereien ist das hier ein echtes Angebot. Wer also eine Flusskreuzfahrt mit Thurgau Travel in Erwägung zieht: Nehmt das Ausflugspaket mit.

Letzte Aktualisierung: vor 10 Stunden
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