Koblenz auf eigene Faust mit Thurgau Travel

Koblenz auf eigene Faust mit Thurgau Travel

Nachdem wir den Vormittag noch in Mainz verbracht haben, hieß es um 11:00 Uhr „Leinen los“ mit Kurs auf Koblenz. Dieser Tag war für uns besonders vollgepackt. Dank der Einladung von Thurgau Travel, die uns auch das Ausflugspaket spendiert haben, sind wir bisher meistens in der Gruppe losgezogen.

In Koblenz haben wir uns aber bewusst gegen den angebotenen (und aufpreispflichtigen) Rundgang „Diebe, Gauner und Halunken“ entschieden. Nicht, weil das Thema nicht spannend klang, sondern weil wir nach dem Ausflug in Mainz Lust hatten, die nächste Stadt ganz entspannt in unserem eigenen Tempo zu erkunden.

Das Ausflugspaket: Lohnt sich das?

Kurzer Einschub zum Thema Ausflüge: Bei Thurgau Travel könnt ihr meistens direkt bei der Buchung ein Ausflugspaket mitnehmen. Wenn man das mit den Preisen auf Hochsee-Riesen vergleicht, ist das hier echt fair kalkuliert. Die Touren sind gut geplant und nehmen einem den Stress der Eigenorganisation ab. Jedoch gibt es auch Stopps, wie hier in Koblenz, bei denen der Ausflug nicht im Paket enthalten ist. In diesem Fall könnt ihr auf Wunsch den Ausflug an der Rezeption buchen. Aber das ist wirklich die Ausnahme, denn die meisten Ausflüge sind Bestandteil des Pakets.

Ankunft am Deutschen Eck

Nach einer wunderschönen Fahrt bei bestem Wetter von Mainz nach Koblenz haben wir gegen 16:00 Uhr haben wir in Koblenz festgemacht.

Unser Plan war eigentlich, direkt vor zum Deutschen Eck zu spazieren. Dort angekommen, standen wir allerdings vor Absperrzäunen: Das Kaiserfestival war in vollem Gange. Der gesamte Bereich um das Denkmal war in eine Konzert-Arena verwandelt.

Schade für den tollen Blick auf den Rhein und die Mosel, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Da Sonntag war, herrschte in der Innenstadt eine angenehm verschlafene Atmosphäre.

Wir sind durch die Gassen der Altstadt geschlendert, haben uns die historischen Fassaden angeschaut und die Ruhe genossen, bevor wir am „Schängelbrunnen“ – dem Wahrzeichen der Stadt – hängengeblieben sind.

Kleiner Funfact: Wer nicht aufpasst, wird vom Schängel angespuckt. Der Junge auf dem Brunnen speit nämlich in unregelmäßigen Abständen einen Wasserstrahl in Richtung der Passanten.

Festung Ehrenbreitstein

Ein Klassiker in Koblenz ist die Seilbahn hoch zur Festung Ehrenbreitstein. Ich sag es ganz offen: Ich bin kein großer Fan von Gondeln, die an (für mich) dünnen Seilen über tiefem Abgrund hängen. Deshalb haben wir den Trip nach oben dieses Mal ausgelassen. Aber beim Blick auf die Festung von unten war klar: Beim nächsten Mal muss ich wohl über meinen Schatten springen, die Aussicht soll gigantisch sein.

Stattdessen haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht. Unter anderem haben wir haben den Knaus Campingpark aus der Ferne unter die Lupe genommen. Warum? Weil wir dort später im Jahr noch einen Trip mit dem Wohnmobil geplant haben.

Die Lage ist unschlagbar – man hat den direkten Blick auf den Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Check bestanden, wir freuen uns schon auf das Wochenende dort!

Entspannung im Salon und kulinarischer Abschluss

Da das Wetter absolut mitgespielt hat, zog es uns pünktlich zurück an Bord damit wir noch etwas das Wetter auf dem Außendeck genießen konnten. Bevor um 18:45 Uhr die Reise weiterging, haben wir uns im Salon der Saxonia einen kühles Getränk zur Apero-Stunde gegönnt.

Danach ging es schon zum Abendessen. Das Abendessen war mal wieder ein echtes Highlight. Hier mal ein kleiner Einblick in unsere Menüwahl:

Vorspeise: Ein Fitness-Salat und eine klassische Tomatensuppe.

Hauptgang: Vegetarisches Gulasch

Dessert: Pfannkuchen mit Beerenquark und Ahornsirup.

Das Essen war wie immer an Bord wirklich super! Besonders nach so einem vollgepackten Tag schmeckt das Abendessen auch nochmal doppelt so gut.

Fazit zum Tag

Mainz am Morgen, Koblenz am Nachmittag – das klingt nach Stress, war aber durch die entspannte Fahrt dazwischen total erholsam. Ein absolutes Highlight haben wir übrigens noch gar nicht erwähnt: Wir durften zwischendurch das Steuerhaus besichtigen und dem Kapitän über die Schulter schauen. Was wir dort gelernt haben und wie es da oben aussieht, verraten wir euch in einem der nächsten Beiträge. Seid gespannt!

Letzte Aktualisierung: vor 4 Stunden
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